Albrecht Dürer wurde als dritter Sohn des Goldschmieds Albrecht und seiner Ehefrau Barbara Dürer geboren. Sein Vater hatte von frühester Jugend an die Absicht, den Drittgeborenen zum Goldschmied auszubilden. Deshalb begann der junge Albrecht früh mit der Arbeit in der Werkstatt seines Vaters.
Von 1490 bis 1494 begannen die Wanderjahre Dürers. Die Stationen sind nicht genau überliefert, fest steht nur, daß Dürer am Ende der Wanderjahre 1494 die Tochter einer alteingesessenen Nürnberger Familie, Agnes Frey, geheiratet hat. Schon kurz nach der Hochzeit führte ihn seine Weg nach Venedig (die erste Italienreise). Nach seiner Rückkehr machte er sich u. a. mit Hans Schäufelin (oder auch Hans Schäufelein) selbständig.
Schäufelin war es denn auch, der während der zweiten Italienreise Dürers den von ihm begonnenen Passionsaltar für den sächsischen Kurfürsten (Friedrich III.) vollendete.
Nach der Phase der Porträts und Selbstbildnisse widmete sich Dürer verstärkt dem Kupferstich und den Holzschnittarbeiten.
Doch zuvor hatte er noch eine politische Aufgabe zu erfüllen. Ab 1518 war Dürer nämlich - wie man heute sagen würde - als Kommunalpolitiker der Stadt Nürnberg tätig.
Anschließend, ab Mitte 1520, begann er(diesmal zusammen mit seiner Frau) seine dritte große Reise, diesmal in die Niederlande. Während dieser Reise wurde Dürer allerorts geehrt und gefeiert. Obwohl es ausreichend Angebote gegeben hatte, in den Niederlanden zu bleiben, kehrte Dürer nach einem Jahr nach Nürnberg zurück. Hier setzte er seine künstlerische Arbeit mit großem Eifer fort (so entstand z. B. eines der schönsten Ölbilder Dürers, das Porträt des Hironymus Holzschuher).
- Bei uns erschienen
- Lesetipps
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Albrecht Dürer: »Das Marienbuch«, herausgegeben von Rudolf Wolff
Rudolf Wolff (Hrsg.)
»Das Marienbuch -
Dürers Marienleben nebst einer Auswahl der schönsten Marienlegenden und alten deutschen Marienlieder
148 Seiten - Preis 12,00 €
ISBN 978-3-86672-102-9
Diese Sammlung bemüht sich, die wahrhaft schönsten und volkstümlichsten Texte in leicht lesbarer Form zu bringen.
Dürers berühmte Holzschnittfolge »Das Marienleben« ist größtenteils in den Jahren 1504 bis 1505 entstanden.
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Evangelium in Bildern
Julius Schnorr von Carolsfeld
»Evangelium in Bildern«
79 Illustrationen zum Neuen Testament
Text von Martin Luther
170 Seiten - Preis 12,95 €
ISBN 978-3-930730-36-0
»Das Werk will ein Volksbuch werden im wahren Sinn des Wortes und in kräftigen, frischen Zügen dem Volk die heilige Weltgeschichte vor die Augen halten. Für solche Mitteilungen gewährt der Holzschnitt gerade das rechte Organ.«
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Verarmungswahn
Martin Luther
»Gegen den Verarmungswahn -
Predigt zum Sonntag Laetare«
Mit Illustrationen von Julius Schnorr von Carolsfeld
52 Seiten - Preis 6,00 €
ISBN 978-3-86672-046-6
In Zeiten allgemeiner wirtschaftlicher Unsicherheit ist niemand davor geschützt, von heute auf morgen alles zu verlieren. Die Furcht vor dem Verlust all dessen, was man sich erarbeitet hat, ist für viele Menschen ein dunkler Schatten geworden, der sie ständig begleitet.
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Nazarenische Kunst
Der bedeutendste Vertreter der Nazarenischen Kunst war der Lübecker Maler Friedrich Overbeck.
Ihren Höhepunkt erreichte die christliche Figurenmalerei, wie die
Nazarenische Kunst auch genannt wurde, in der ersten Hälfte des 19.
Jahrhunderts; der Name selbst wurde hingegen erst nachträglich gegen
Ende des 19. Jahrhunderts gebildet.
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