Bibliothek des 19. Jahrhunderts

Illustration

Schwerpunkt des Verlages ist die Literarische Tradition. Hierin erscheinen Werke, die in den vergangenen rund 400 Jahren die deutsche und internationale Literatur beeinflußt haben. Der Begriff der Weltliteratur, eigentlich schon zu Goethes Zeiten geprägt, aber noch nicht so richtig mit Inhalten gefüllt, begann im 19. Jahrhundert zur Geltung zu kommen. Schriftsteller insbesondere aus England, Skandinavien und Frankreich haben die deutsche Literatur beeinflußt. Aber auch die deutschsprachigen Autoren (beispielsweise Heinrich Heine) hatten ihren Einfluß auf die ausländische Literatur.

Doch der Ruhm von gestern muß sich nicht zwangsläufig bis in die aktuelle Gegenwart hinein halten. So ergeht und erging es vielen Schriftstellern. Wer kennt heute noch Friedrich Wilhelm Hackländer (1816 bis 1877) und seinen seinerzeit berühmten (und besten) Roman »Europäisches Sklavenleben«, wer die Illustrationen von Arthur Langhammer zu diesem Roman?

Ist der Roman »Die Geschichte des Diethelm von Buchenberg« noch präsent? Dabei war es Mörike, der diesen Roman (von Berthold Auerbach [1812 bis 1882]) in den höchsten Tönen lobte: »... das ist so ein Buch ..., man muß es auslesen, man hat keine Ruhe, und man hat sie auch nicht, wenn man es ausgelesen hat, so packt es.«

Alte Bücher

Beispiele dieser und ähnlicher Art gibt es viele; selbst Werke von Schriftstellern, die noch heute in vieler Munde sind, haben den Ruhm des Schöpfers nicht überlebt - und sind vergessen.

An diese zu erinnern, die Schriften der Vergessenheit zu entreißen, ist das Ziel des Herausgebers der Literarischen Tradition. In den Jahren seit 2005 hat sich nun herausgestellt, daß in der Literarischen Tradition zahlreiche Veröffentlichungen erschienen sind, deren Autoren dem 19. Jahrhundert angehören. Das war ursprünglich nicht beabsichtigt, aber bei genauerer Betrachtung erscheint es logisch und zwingend.

Das 19. Jahrhundert war nämlich unter literarischen (und politischen) Gesichtspunkten ein äußerst interessantes Jahrhundert. Es war aber nicht nur interessant, sondern zudem geprägt von unterschiedlichsten Stil- und Kulturrichtungen. Das sture Epochendenken, das wir in der Schule einst gelernt haben, ist richtig und zugleich falsch. Nicht zuletzt diese Erkenntnis soll mit den Veröffentlichungen in der Bibliothek des 19. Jahrhunderts vermittelt werden.

Aber lassen Sie sich überraschen, was das 19. Jahrhundert alles zu bieten hat.

Bücher des 19. Jahrhunderts

Ludwig Börne
Ξ Menzel, der Franzosenfresser
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Marie von Ebner-Eschenbach
Ξ Božena

Ξ Meine Erinnerungen an Grillparzer (in Vorbereitung)
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Karl Gutzkow
Ξ Über Goethe
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Heinrich Heine
Ξ Ludwig Börne - Denkschrift
Ξ Schnabelewopski
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Alexander L. Kielland
Ξ Jakob
Ξ Else
Ξ Schnee
Ξ Novellen
Ξ Werkausgabe in 10 Bänden
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Wilhelm Raabe
Ξ Else von der Tanne
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Theodor Storm

Ξ Erinnerungen an Eduard Mörike (i.Vorb.)

Ξ Immensee

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Richard Volkmann-Leander
Ξ Träumereien an französischen Kaminen
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