Bücher in den Flammen

Im Mai und Juni des Jahres 1933 fanden im nationalsozialistischen Deutschland die Bücherverbrennungen statt. Diese »Aktion wider den undeutschen Geist«, der zehntausende von Büchern zum Opfer fielen, zeigte schon früh sehr deutlich die Vernichtungswut des Nazi-Regimes.

Autoren, die nicht im nationalsozialistischen Blut-und-Boden-Mythos schwelgten hatten in Deutschland praktisch keine Chancen mehr. Manche gingen ins Exil, manche wurden verhaftet und zum Teil umgebracht, manche wurden mit Schreibverbot belegt.

Einige Schriftsteller gingen, was ihren (Nach)-Ruhm angeht, mehr oder weniger undbeschadet aus dieser Vernichtungsaktion hervor. Viele anderen hingegen gerieten nach der Hetzjagd dauerhaft in Vergessenheit. Mit ihren Büchern verbrannte auch die Erinnerung an sie und ihre Namen.

  • Bisher erschienen:

Gustav Meyrink: »Des deutschen Spießers Wunderhorn«

Gustav Meyrink

»Des deutschen Spießers Wunderhorn«
Novellen in 3 Bänden im Schuber
164, 156, 164 Seiten,
Preis 24,00 €
ISBN 978-3-86672-303-0

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Kurt Tucholsky: »Träumerein an preußischen Kaminen«

Kurt Tucholsky
»Träumereien an
preußischen Kaminen«

88 Seiten, Preis 10,00 €

ISBN 978-3-86672-300-9

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Stefan Großmann: »Ich war begeistert«

Stefan Großmann
»Ich war begeistert«
Eine Lebensgeschichte
372 Seiten, Preis 14,50 €

ISBN 978-3-86672-301-6

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