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Bücherverbrennung

PR-Meldungen zum Thema

Der erste Band unserer Reihe

Bibliothek Bücherverbrennung

ist nun erschienen. Anläßlich der Neuausgabe von Kurt Tucholskys »Träumereien an preußischen Kaminen« hat der Verlag eine umfangreiche PR-Aktion gestartet. Bitte lesen Sie die Meldung, veröffentlicht bei openPR, hier.

Verbannte Dichter - verbrannte Werke

Bibliothek
Im Mai und Juni des Jahres 1933 fanden im nationalsozialistischen Deutschland die von der Deutschen Studentenschaft initiierten Bücherverbrennungen statt. Diese »Aktion wider den undeutschen Geist« - von Universitäten, Bibliotheken, Verlagen, Buchhändlern und Verbänden zum Großteil unterstützt - , der Zehntausende von Büchern zum Opfer fielen, zeigte schon früh sehr deutlich die Vernichtungswut des Nazi-Regimes.


Zweiter Feuerspruch

Gegen Dekadenz und moralischen Verfall

Für Zucht und Sitte in Familie und Staat

Heinrich Mann,
Ernst Glaeser,
Erich Kästner


(Die Deutsche Studentenschaft, 1933)

Erich Kästner-Rezeption

Erich Kästner
Erich Kästner
Erich Kästner gehört seit Jahrzehnten zu den bekanntesten und beliebtesten Autoren in unserem Land. Auflagenhöhe und die Tatsache, daß beinahe alle Literaturinteressierten mit dem Namen Erich Kästner positive Leseerlebnisse verbinden, lassen darauf schließen, es hier mit einem allseits anerkannten Schriftsteller zu tun zu haben. Doch im weiteren Gespräch mit diesen »Freunden« stellt man fest, daß die Popularität nur dem Kinderbuchautor Erich Kästner gilt. Der Lyriker, der Dramatiker, Essayist und Romancier erfreut sich dieser Leserbeliebtheit hingegen nicht.
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Thomas Mann im Exil

Thomas Mann
Thomas Mann
Das Ende der Weimarer Republik bahnt sich an. Der nationalsozialistische Ungeist greift immer weiter um sich. Thomas Mann ist zu dieser Zeit überzeugter Demokrat und Mitglied der liberaldemokratischen »Deutschen Demokratischen Partei«. Er setzt sich für die Werte der Demokratie ein und hält 1930 seine »Deutsche Ansprache. Ein Appell an die Vernunft«. Im selben Jahr erscheint »Mario und der Zauberer«.

1933 emigriert Thomas Mann nach einer Auslandsreise, von der er nicht nach Deutschland zurückkehrt, auf Anraten seiner Kinder Erika und Klaus mit seiner Familie zunächst nach Sanary-sur-Mer, später dann nach Küsnacht bei Zürich.
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