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»Der dreieinige Gott«
Herausgegeben von
Andreas Janssen und Marc Dannlowski
112 Seiten, Preis 9,95 €
ISBN 978-3-930730-04-9
edition TempelBibliothek
in der WFB Verlagsgruppe
Kaum ein Prediger der Neuzeit hat noch 100 Jahre nach seinem Tod durch seine Schriften so viele Menschen beeinflußt, so viele Menschen zum Glauben berufen wie Charles Haddon Spurgeon. Jedes Jahr kommen neue Bücher mit Predigten und Ausarbeitungen von ihm heraus. Nun auch bei uns.
Warum?
Spurgeon war ein Prediger, der uns auch heute noch viel zu sagen hat. Wer seine Predigten liest, der merkt, daß er ein theologischer Autodidakt mit herausragender Bildung und von ungewöhnlicher Redegabe war. Und man merkt auch heute noch, daß er glaubte, was er predigte.
Zum anderem verstärkt sich immer mehr das Bedürfnis nach wirklich gesunder Lehre, d. h. nach Lehre, die sich an der Bibel orientiert. In einer Zeit, wo die Verkündigung des Evangeliums immer mehr verflacht, möchten zunehmend mehr Christen wirklich die Tiefen des Glaubens ausloten, Gott mehr und mehr kennenlernen.
Zum Dritten aber gilt es auch, ein Zeichen gegen eine »billige Gnade« zu setzen, die heute vor allem in Evangelisationen gepredigt wird. Spurgeon machte den Menschen klar, daß es Erlösung nicht zum Nulltarif gibt - daß aber auch die Nachfolge letztendlich allein von der Gnade abhängig ist.
Navigation C. H. Spurgeon
Der Autor
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»Der dreieinige Gott«, Predigten (aktuelle Seite)
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Zur Leseprobe »Der dreieinige Gott«
Das Blut Abels und das Blut Jesu
Das erste Vergießen menschlichen Blutes
war ein sehr schrecklicher Versuch. Ob Kains mörderischer Schlag
geplant war oder nicht, der Anblick eines blutenden menschlichen
Leichnams muß etwas Neues und Schreckliches für ihn gewesen sein. Er
war noch nicht abgehärtet durch das Lesen von Schilderungen der
Vorfälle im Krieg oder durch Hören von Mordgeschichten; Töten und
Erschlagen waren neue Schrecken für die Menschheit, und er, der erste
Gewalttäter, muß erstaunt über das Ergebnis seines Schlages und
gleichzeitig voller Sorge über seine Folgen gewesen sein. Ich sehe ihn
bei der Leiche stehen, einen Augenblick starr vor Schrecken, entsetzt
beim Anblick des Blutes. Wird der Himmel feurige Pfeile auf ihn
schießen?


