Autoren und Bücher in der Literarischen Tradition
Andreas Berger
| »Schluß mit den Idyllen - Parallelen des Untergangs in Wilhelm Raabes ›Akten des Vogelsangs‹ und Thomas Manns ›Doktor Faustus‹« → Weiter zum Buch |
Als Ahnen
seines Erzählens hat Thomas Mann stets Fontane, Reuter und Storm, aber
auffälligerweise nie Raabe genannt. Der Name kommt nur zweimal ... → Weiter zur Leseprobe |
Ludwig Börne
| Menzel, der Franzosenfresser Ein Essay über den Literaturwissenschaftler Menzel → Weiter zum Buch |
In den Anfangsjahren gehörte der Literaturkritiker Menzel zu den
Förderern Börnes. Das änderte sich schlagartig, nachdem Börne -
Hauptvertreter des Jungen Deutschland - erkannte, daß Menzel zu den
radikalen Reaktionären gehörte. → Weiter zur Leseprobe |
Ida Boy-Ed
| »Die Glücklichen« Roman → Weiter zum Buch |
Es war um jene Zeit des Jahres, wo
überall in Deutschland Manöver stattfanden. Auch in dem kleinen Winkel
des Reichs, der sich aus hanseatisch-lübeckischem und mecklenburgischem
Grund und Boden zusammensetzt und sich an dem südlichen Ufer der
Travemündung hinzieht, gab es Divisionsmanöver. |
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»Lübeck als Geistesform - Feuilletons« → Weiter zum Buch |
Auch bedeutende Worte verklingen im Gedächtnis
der Hörer. Willkommen zu heißen ist es also, daß Thomas Manns Vortrag
vor diesem Los gesichert und in ein Büchlein eingefangen wurde. Er ward
gehalten am 5. Juni 1926 inmitten hochschwingender Jubiläumsstimmung ... → Weiter zur Leseprobe |
Albrecht Dürer
| »Das Marienbuch« → Weiter zum Buch |
In der Nähe der Stadt Trient hauste ein berüchtigter Räuber, der viele
Untaten beging. Alle, die sich zu verteidigen suchten, wurden ohne
Barmherzigkeit von ihm ums Leben gebracht... → Weiter zur Leseprobe |
Marie von Ebner-Eschenbach
| »Božena« Roman → Weiter zum Buch |
Leopold Heißenstein war der reichste und
einer der geachtetsten Bürger des mährischen Landstädtchens Weinberg.
Ob auch einer der beliebtesten, das stand dahin und machte die
geringste seiner Sorgen aus. |
Johann Wolfgang von Goethe
| »Novelle« - Mit dokumentarischem Anhang, Entstehungsgeschichte und Erläuterungen → Weiter zum Buch |
Ein dichter Herbstnebel verhüllte noch in
der Frühe die weiten Räume des fürstlichen Schloßhofes, als man schon
mehr oder weniger durch den sich lichtenden Schleier die ganze Jägerei
zu Pferde und zu Fuß durcheinander bewegt sah ... → Weiter zur Leseprobe |
| »Das Märchen« Illustriert von Prof. Hans Meid → Weiter zum Buch |
An dem großen Flusse, der eben von einem starken Regen geschwollen
und übergetreten war, lag in seiner kleinen Hütte, müde von den
Anstrengungen des Tages, der alte Fährmann und schlief. Mitten in der
Nacht weckten ihn einige laute Stimmen; er hörte, daß Reisende
übergesetzt sein wollten... → Weiter zur Leseprobe |
Karl Gutzkow
| »Über Goethe - Im Wendepunkt zweier Jahrhunderte« Essay →Weiter zum Buch |
Auf Goethe ist die Anwendung leicht
gemacht. Seine Sprache war früh reif, vollständig, keck. Sprichwörter
ersetzten das noch mangelnde eigene Urteil ... |
Heinrich Heine
| »Aus den Memoiren des Herren von Schnabelewopski« → Weiter zum Buch |
Mein Vater hieß Schnabelewopski; meine
Mutter hieß Schnabelewopska; als beider ehelicher Sohn wurde ich
geboren den ersten April 1795 zu Schnabelewops. Meine Großtante, die
alte Frau von Pipitzka, pflegte meine erste Kindheit, und erzählte mir
viele schöne Märchen ... → Weiter zur Leseprobe |
| »Ludwig Börne Eine Denkschrift« → Weiter zum Buch |
Es war im Jahr 1815, nach Christi Geburt,
daß mir der Name Börne zuerst ans Ohr klang. Ich befand mich mit meinem
seligen Vater auf der Frankfurter Messe, wohin er mich mitgenommen,
damit ich mich in der Welt einmal umsehe ... → Weiter zur Leseprobe |
Dirk Heißerer
| Das ›beste Witzblatt der Welt‹ - Thomas Mann und der ›Simplicissimus‹« → Weiter zum Buch |
Alexander Lange Kielland
| Werkausgabe in 10 Bänden. Bisher erschienen: »Jakob« Roman → Weiter zum Buch |
Die Stadt, in die er am nächsten Morgen
kam, war so groß, daß Törres ganz verwirrt und sprachlos stehenblieb,
als er aus dem Bahnhof heraustrat... |
| Werkausgabe in 10 Bänden. Bisher erschienen: »Else - Eine Weihnachtsgeschichte« Novelle → Weiter zum Buch |
Ja, aber wir müssen bedenken, meine Damen
und Herren, daß es hier nicht bloß gilt, der bedrängten Menschheit ganz
im allgemeinen zu Hilfe zu kommen, sondern daß wir uns die Aufgabe
gestellt haben, unsere Wirksamkeit auf ein bestimmtes Gebiet zu
beschränken... → Weiter zur Leseprobe |
| Werkausgabe in 10 Bänden. Bisher erschienen: »Schnee« Novelle → Weiter zum Buch |
Denn es war seiner Natur so gänzlich zuwider, das Häßliche vor Augen zu
haben. Seine Lebensanschauung war ideal, und die klassischen Studien
hatten seinen Geist dem Schönen und Guten zugewandt. In seinen
Studentenjahren war er der beste Lateiner gewesen ... → Weiter zur Leseprobe |
| Werkausgabe in 10 Bänden. Bisher erschienen: »Novellen« Eine Novellensammlung → Weiter zum Buch |
Fräulein Thyra ging ans Sprachrohr und
rief: »Sind die Koteletts für Treu nicht bald fertig?«
Jungfer Hansens Stimme ertönte aus der Küche: »Sie stehen im Fenster,
um abzukühlen; sobald sie recht sind, wird Stine sie hinaufbringen.« → Weiter zur Leseprobe |
Jürgen Köchel
| »›Denk es, o Seele!‹ - Über die Entstehung von Mörikes Mozart-Novelle« Vortrag → Weiter zum Buch |
Bernd M. Kraske
| »›Es kenne mich die Welt...‹ - Thomas Manns Tagebücher« Vortrag → Weiter zum Buch |
Das
Wort vom Bilse-Roman war den damaligen Zeitgenossen wohl bekannt, nicht
so sehr aber uns Heutigen. Daher einige Anmerkungen hierzu.
Der
Leutnant Fritz Oswald Bilse hatte im Jahr 1903 in einem Braunschweiger
Verlag unter dem Pseudonym Fritz von Kyrburg einen Roman
veröffentlicht. Sein Titel: „Aus einer kleinen Garnison. Ein
militärisches Zeitbild.“→ Weiter zur Leseprobe |
| »Revolution und Schulalltag. - Thomas Manns ›Buddenbrooks‹« Vortrag → Weiter zum Buch |
Erzählte Zeitgeschichte im Roman. Diesem
Anspruch folgend, geht es nicht nur um Thomas Manns »Buddenbrooks«,
sondern es ist vielmehr eine Darstellung der Schulsituation um die
Jahrhundertwende. → Weiter zur Leseprobe |
| »Im Spiel von Sein und Schein - Thomas Manns Hochstapler-Roman ›Felix Krull‹« Vortrag → Weiter zum Buch |
Thomas Mann schuf den Hochstapler-Roman »Felix Krull« auf Anregung des Freundes und Schriftstellers Kurt Martens. → Weiter zur Leseprobe |
| »Heimweh nach der Vergangenheit. - Joseph Roths ›Radetzkymarsch‹« Vortrag → Weiter zum Buch |
In diesem Vortrag zeichnet Bernd M. Kraske die Entstehungsgeschichte des Romans kenntnisreich nach. → Weiter zur Leseprobe |
| »Das hohe Lied der Individualität. - Theodor Fontanes Alterswerk ›Der Stechlin‹« Vortrag →Weiter zum Buch |
»Der Stechlin« ist das bedeutendste Werk von Theodor Fontane, ein Dokument heiter-resignativer Gelassenheit. → Weiter zur Leseprobe |
| »Werden Sie nicht berühmt ...!« - Briefwechsel Thomas Mann und Harald Kohtz Briefe → Weiter zum Buch |
Ein Gespräch in Briefen zwischen Thomas Mann und Harald Kohtz. |
| »Weihnachten im Schloß - Gedichte und Geschichten« → Weiter zum Buch |
Eine Anthologie mit Geschichten und Gedichten rund um das Thema Weihnachten. → Weiter zur Leseprobe |
Eva-Maria Kraske
| »Betrug und Gnade. Thomas Manns Erzählung ›Die Betrogene‹« Vortrag → Weiter zum Buch |
Heinrich Pestalozzi
| »Wie Gertrud ihre Kinder lehrt -Ein Versuch, den Müttern Anleitung zu geben, ihre Kinder selbst zu unterrichten, in Briefen« → Weiter zum Buch |
Meine Endzwecke, in allen Fächern der
menschlichen Kunst und des menschlichen Wissens feste und sichere
Fundamente zu suchen; mein Streben, die innere Kraft der Kinder einfach
und allgemein für jede Kunst zu stärken, und mein ruhiges und
gleichgültig scheinendes Erwarten der Folgen von Maßregeln, die sich
allmählich aus sich selber entwickeln sollten – das waren spanische
Dörfer... → Weiter zur Leseprobe |
Wilhelm Raabe
| »Else von der Tanne« Novelle → Weiter zum Buch |
Es schneiete heftig, und es hatte fast
den ganzen Tag hindurch geschneit. Als es Abend werden wollte,
verstärkte sich die Heftigkeit des Sturmes; das Gestäube und Gewirbel
um die Hütten des Dorfes schien nimmer ein Ende nehmen zu wollen;
verweht wurden Weg und Steg... |
| »›Ewig derselbe in immer anderer Form‹. Barlach im Banne des Schwebenden« Vortrag → Weiter zum Buch |
Friedrich Schiller
| »Was heißt und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte. - Akademische Antrittsrede« → Weiter zum Buch |
Jürgen Schwalm
| »›Ich mußte es auf meine Weise sagen‹. Annette Kolb - Leben und Werk« Vortrag → Weiter zum Buch |
| »Erst Bücher, dann Menschen. Zur Geschichte der Bücherverbrennungen« Vortrag → Weiter zum Buch |
Zum Thema ›Bücherverbrennung‹ schauen Sie bitte auf die entsprechenden Seiten. Z. B. → Bibliothek Bücherverbrennung → Themenschwerpunkt |
| »Eine Reise um das Herz - Der Schriftsteller Waldemar Bonsels (1880 -1952)« Vortrag → Weiter zum Buch |
| »Eine Jugend unter goldenen Türmen. Der Dichter Gustav Falke. Leben und Werk« Vortrag → Weiter zum Buch |
Kurt Tucholsky
K. Tucholsky
| »Träumereien an preußischen Kaminen« Prosa mit sieben Illustrationen aus der Originalausgabe von 1920 im Felix Lehmann Verlag Nachwort von Rudolf Wolff → Weiter zum Buch |
Richard von Volkmann-Leander
| »Träumereien an französischen Kaminen« Mit Zeichnungen von Hans Richard von Volkmann → Weiter zum Buch |
Es war um die Zeit, wo die Erde am
allerschönsten ist und es dem Menschen am schwersten fällt zu sterben,
denn der Flieder blühte schon, und die Rosen hatte dicke Knospen: da
zogen zwei Wandrer die Himmelsstraße entlang, ein Armer und ein
Reicher... |
Jakob Wassermann
| Theoretische Schriften in 5 Bänden: »Selbstbetrachtungen« Essay → Weiter zum Buch |
Ich bin als junger Mensch ein
unermüdlicher Wanderer gewesen, beständig war ich unterwegs, schon im
ersten Frühjahr meines Aufenthaltes in Österreich unternahm ich
wochenlange Expeditionen, bei denen ich oft zehn Stunden täglich
marschierte, denn zu Eisenbahnfahrten hatte ich zu wenig Geld... |
| Theoretische Schriften in 5 Bänden: »Mein Weg als Deutscher und Jude« Essay → Weiter zum Buch |
Ohne Rücksicht auf die Gewöhnung meines
Geistes, sich in Bildern und Figuren zu bewegen, will ich mir –
gedrängt von innerer Not und Not der Zeit – Rechenschaft ablegen über
den problematischesten Teil meines Lebens, den, der mein Judentum und
meine Existenz als Jude betrifft, nicht als Jude schlechthin, sondern
als deutscher Jude, zwei Begriffe, die auch dem Unbefangenen Ausblick
auf Fülle von Mißverständnissen, Tragik, Widersprüchen, Hader und
Leiden eröffnen... |
Rudolf Wolff
| Herausgeber: »Literarische Tradition« und »edition Profile« → Weiter zum Programmschwerpunkt |























