Zum Buch: »In Seiner Nähe«

Monika Mühlhaus
»In Seiner Nähe.
Geistliche Gedichte«


52 Seiten - Preis 5,95 €
ISBN 978-3-930730-46-9

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Innerhalb kürzester Zeit empfing Monika Mühlhaus über 400 geistliche Lieder. Einem inneren Drang folgend, schrieb sie in rascher Abfolge herrliche Texte nieder, komplett mit musikalischer Begleitung. Diese Gedichte fassen in dichter, eindringlicher und zu Herzen gehender Form die grundlegenden Wahrheiten des Christentums zusammen. Sie sind zeitlos gültig und werden ihren bleibenden Wert bewahren. Ihre Sprache ist ernst, voller Liebe, aufbauend und trostreich. Dieser Band stellt eine erste Auswahl aus der reichen Schatzkammer ihrer geistlichen Juwelen dar.

  • Das Interview

Kein Widerstand, aber Gleichgültigkeit

Gespräch mit Monika Mühlhaus


Monika Mühlhaus hat als Texterin und Komponistin anspruchsvoller christlicher Lieder bereits viele Menschen angesprochen und bewegt. Ihre tiefe, samtige Stimme, begleitet von Gitarrenklängen, transportiert auf eingängige Art die zentralen Botschaften des Christentums auf eine Weise, die wirklich jeder versteht und die zu Herzen geht. Eine kleine Auswahl ihrer Liedtexte verschafft jetzt einen ersten Einblick in das breite Spektrum ihrer kreativen Arbeit.


Frau Mühlhaus, Ihre Texte und Melodien bürsten in gewisser Weise den Zeitgeist gegen den Strich. Wer so unmißverständlich klar wie Sie die christliche Botschaft verbreitet, erlebt sicherlich nicht nur Lob und Zuspruch?


Ja, so ist es. Wobei ich weniger Widerstand gespürt habe, als Gleichgültigkeit. In einer Zeit, die übervoll ist an Alternativen, und in der Musik ein Massengut ist, braucht es eine große Portion an Gottvertrauen und Geduld, um Gott selbst wirken zu lassen und auf Seinen Zeitpunkt zu warten. Und dabei habe ich immer wieder festgestellt, dass Seine Geduld weit größer ist, als die unsere.


Ich denke, diese Zeit ist reif für Echtheit und Natürlichkeit, für Substanz anstatt Show. Und dies ist im christlichen Bereich nicht viel anders als sonst in der Musikbranche.


Aber ich möchte an dieser Stelle auch allen danken, die mich über die letzten Jahre ermutigend begleitet haben. Dem HERRN, meiner Familie, und auch jenen Glaubensgeschwistern, die sich mit Geduld meine Lieder angehört haben, als ich weder ordentlich singen konnte, noch richtig Gitarre spielen.


Vielleicht ist es ja gut, wenn sich der Erfolg nicht sofort einstellt. Das verschafft uns Raum, sich nicht nur künstlerisch weitrezuentwickeln, sondern auch zu reifen zu der Persönlichkeit, die Gott sich bei uns denkt.


Wenn ein Lied entsteht - was ist dann zuerst da: Der Text oder die Melodie?


Zuerst kommt fast immer der Text, das Gedicht. Das setze ich handschriftlich auf. Dann setze ich mich an den Computer, wo ich mit Hilfe meines Notationsprogrammes und Mausklavier die Melodie dazu mache.


Oft entwickelt sich der erste Teil der Melodie schon vorher, den singe ich mir dann oft auf mein Diktiergerät und setze dies dann in Noten um.


Der Rest des Liedes und die Harmonien ist dann Hand- und Kopfarbeit - Schritt für Schritt.