Hans-Joachim Sandberg: Thomas Mann und die norwegische Literatur
Hans Joachim Sandberg
»Thomas Mann und die norwegische Literatur«
48 Seiten - Preis 5,95 €
ISBN 978-3-930730-38-4
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Das Verhältnis Thomas Manns zur norwegischen Literatur hat sich im Laufe seines Lebens mehrfach geändert. War es anfänglich die Verehrung für Alexander Lange Kielland, anschließend dann für Knut Hamsun und schließlich nahm Henrik Ibsen die Stellung Hamsuns an. Vom erstgenannten Schriftsteller Kielland ist nur zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Rede, zu einer Zeit, als Thomas Mann an Konzeption und Ausarbeitung der »Buddenbrooks« gearbeitet hat.
Dabei ist anzunehmen, daß hier nicht die politischen Äußerungen und
Ansichten Kiellands den Ausschlag gegeben hat, denn damit dürfte der
konservative und der Demokratie nicht gerade zugeneigte Thomas Mann
wenig anzufangen gewußt haben. Da lag ihm ein Mann wie Knut Hamsun
wesentlich näher.
Die Verwandlung Thomas Manns vom Konservativismus hin zu einem
geläuterten Demokraten läuft ausgerechnet einher mit der
Veröffentlichung seiner Aufzeichnungen unter dem Titel »Betrachtungen
eines Unpolitischen«. Die Wandlung zum Demokraten heutiger Prägung
hatte Hamsun nicht mitgemacht. Folgerichtig häuften sich die
weltanschaulichen Konflikte, je mächtiger Hitler und das NS-Regime in
Deutschland werden konnten. Nachdem dann das Nobelpreiskomitee Carl von
Ossietzky für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen hatte, wurde der
Bruch zwischen Hamsun und Thomas auch öffentlich. Auslöser war der
Offene Brief Hamsuns gegen die Friedenspreisverleihung. Für Thomas Mann
war Knut Hamsun von nun an »ein absurdes und sehr störendes Ärgernis«.
Daß er den Schriftsteller Hamsun trotzdem noch sehr verehrte, bezeugt
durch zahlreiche Äußerungen in den Tagebüchern, sei hier nur am Rande
erwähnt.
Hans-Joachim Sandberg, emeritierter Professor in Norwegen, analysiert
Thomas Manns Verhältnis zu Knut Hamsun und Henrik Ibsen, den beiden
herausragenden literarischen Persönlichkeiten um 1900 herum.
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- Lesetipps
Sandbergs Barlach-Vortrag
H. J. Sandberg
»›Ewig derselbe in immer anderer Form‹. Barlach im Banne des Schwebenden«
48 Seiten, Preis 5,95 €
ISBN 978-3-86672-020-6
Ernst Barlach hat sich intensiv
mit den Werken der christlichen Mystik auseinander gesetzt. Nach seinem
Tod fand man in den Beständen seiner Bibliothek unter anderem Werke von
Dante, Meister Eckehart, Heinrich Suso und Jakob Böhme. Besondere
Faszination übte auf ihn dabei die Gestalt des Engels aus.
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Einfluß der norwegischen Literatur
»Thomas Mann und die norwegische Literatur«
48 Seiten - Preis 5,95 €
ISBN 978-3-930730-38-4
Das Verhältnis Thomas Manns zur norwegischen Literatur hat sich im Laufe seines Lebens mehrfach geändert. War es anfänglich die Verehrung für Alexander Lange Kielland, anschließend dann für Knut Hamsun und schließlich nahm Henrik Ibsen die Stellung Hamsuns an.
Werkausgabe in 10 Bänden
Kielland, der zeitlebens ein Bürgerlicher geblieben war und der besitzenden Klasse zugeordnet werden mußte, hat sich wie kaum ein anderer seiner Zeit bemüht, Verständnis für die Armen und die Benachteiligten in der Gesellschaft zu wecken. Von den geplanten 10 Bänden mit den Prosawerken Kiellands sind bisher 4 Bände erschienen.
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Revolution und Schulalltag
Bernd M. Kraske
»Revolution und Schulalltag.
Thomas Manns ›Buddenbrooks‹«
48 Seiten - Preis 5,95 €
ISBN 978-3-930730-24-7
Kaum ein anderer Roman Thomas Manns ist so stark von Kielland beeinflußt worden, wie der Roman »Buddenbrooks«, für den Thomas Mann den Nobelpreis erhalten hatte.
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