Über Stephan Haas
Wie viele Jungen und Männer, haben mich Kampfsport-Actionfilme
fasziniert. Ich wollte auch aus der Drehung auf Kopfhöhe kicken können,
wie die Darsteller in den Filmen es zeigten. Während meines Studiums
für das Lehramt an Haupt- und Realschulen an der Universität Gießen
habe ich an einem Karatedo-Kurs im allgemeinen Hochschulsport
teilgenommen. Karate hat mich sehr interessiert und begeistert, so daß
ich mir einen Verein in der näheren Umgebung gesucht habe, um Karate zu
erlernen. Ich habe mir viele Bücher über Kampfsport und -kunst gekauft.
Die Philosophie, die hinter diesen Systemen stand, begann mich sehr zu
faszinieren.
Da die Bücher, für die ich mich interessierte, Meditationstechniken als
unabdingbar für das Erreichen höherer Stufen in der Kampfkunst
empfahlen, hätte ich beinahe einen Kurs über Zen-Meditation an der Uni
belegt.
Ich lernte die »Vereinigung christlicher Kampfsportler« kennen, und auf
unseren Treffen und per E-Mail haben wir über Christsein und Kampfsport
und die esoterischen Komponenten der fernöstlichen Kampfkünste
diskutiert. Da habe ich für mich die Entscheidung getroffen, daß ich
keine Sportart ausüben möchte, deren Training Elemente
nichtchristlicher Religionen enthält. Darunter fallen die
Kampfsportarten, die mit fernöstlicher Esoterik und der Lehre des
Zen-Buddhismus oder Taoismus durchdrungen sind und den Einbezug deren
Elemente in das Training fordern.
Ich hatte überlegt, ganz mit dem Kampfsporttraining aufzuhören.
Selbiges ist aber sehr gesund, trainiert den gesamten Körper und macht
Spaß. Deshalb bin ich in ein Kickbox-Studio eingetreten, um Kickboxen
zu trainieren und habe eine Ausbildung zum Kickboxaerobic-Instructor
absolviert. Außerdem besitze ich den schwarzen Gürtel und das
Trainer-Diplom in den modernen und der westlichen Mentalität angepaßten
Selbstverteidigungssystemen Anti-Terror Streetfight (ATS) und Reality
Self Defense (RSD). Weiter bin ich Full-Instructor in dem israelischen
Selbstverteidigungssystem Krav Maga. Es gibt viele Kampfsportarten, die
auf fernöstliche religiöse und esoterische Inhalte verzichten.
Ich muss nicht mit dem Kampfsporttraining aufhören, da es viele
Kampfsportarten gibt, die auf diese Elemente verzichten. Als Christ
benötige ich keine Erleuchtung durch Meditation, kein Einswerden mit
dem Kosmos und keine Selbsterlösung durch esoterische Kampfkünste. Ich
brauche den Gott über den in Hebräer 13,6 geschrieben steht: »Der Herr
ist mein Helfer, ich will mich nicht fürchten.« Der Weg zu Gott ist
nicht der Weg der Selbsterlösung, der in einigen Büchern über
Kampfkunst propagiert wird, sondern Jesus Christus, der in Johannes
14,6 sagt: »Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand
kommt zum Vater, denn durch mich.«
- Der Co-Autor
- Bei uns erschienen
- Lesetipps
Der Co-Autor Wolfgang Lindemeyer
Ich habe leider erst später mit Kampfsport begonnen, weil ich von
meinem Elternhaus aus nicht durfte, weil sie Angst hatten, ich würde
zum Schläger werden.
Nach der Bundeswehr ging ich zum Tae Kwon Do. Als ich meinen 2.
Blaugurt erworben hatte, mußte ich - wegen eines Kreuzbandrisses,
verursacht durch falsches Training - zunächst den Kampfsport aufgeben.
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Kampfsport und Christen
Wolfgang Lindemeyer
Stephan Haas
»Gefahren & Chancen - Christen im Kampfsport«
140 Seiten - Preis 11,50 €
ISBN 978-3-930730-55-1
In christlichen Kreisen wird oft behauptet, Christentum und (asiatischer) Kampfsport seien miteinander unvereinbar.
Stimmt das?
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Auf die Zusage Gottes ist Verlaß
Johann Christoph Blumhardt
»Sieg über die Hölle -
Die Krankheits- und Heilungsgeschichte der Gottliebin Dittus in Möttlingen«
Mit einem Vorwort von Katja Wolff
104 Seiten - Preis 9,50 €
ISBN 978-3-930730-33-9
Wer die Warnungen vor den möglichen Folgen der Esoterik für überzogen hält, sollte diesen Text unbedingt gelesen haben. Fast jeder kennt diesen Text vom Hörensagen. Kaum jemand hat ihn gelesen. Der Bericht verstaubte in den "Giftschränken" der wenigen Leser, die diesen Text überhaupt kannten und besaßen. Jetzt ist er wieder zugänglich. Ein packendes Dokument über die Macht Jesu Christi.
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Haases »Lichtarbeit«
»Lichtarbeit -
Der Weg ins Dunkel. Die neue Esoterik des 21. Jahrhunderts«
116 Seiten, Preis 10,50 €
ISBN 978-3-930730-54-4
Die Esoterik entwickelt sich immer mehr zu einem Massenmarkt. Praktiken wie Reiki, Quigong, Feng Shui oder Yoga haben sich rasant in unserer Gesellschaft etabliert. Seit Anfang des 21. Jahrhunderts hat sich eine spezielle Form des Newage dazu gesellt: Die Lichtarbeit.
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Katja Wolff: »Brief an eine Hexe«
Sie war eine einfache Frau mit großen Wünschen und geringen Talenten. Ein bescheidenes Leben zu führen als Mensch unter Menschen, schien ihr nicht genug. Sie wollte mehr. Sie wollte alles - und zwar sofort. So geriet sie auf schleichendem Wege in den Bann des Bösen.
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