Theodor Storm: »Immensee«, Novelle

Theodor Storm

»Immensee«

Novelle

Mit einem Nachwort von Rudolf Wolff

96 Seiten - Preis 14,00 €

Hardcover Leinen

ISBN 978-3-86672-104-3

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Storm war Richter.

Der schriftstellernde Jurist - oder der im »Brotberuf« als Jurist tätige Schriftsteller - die »zwei Seelen« in einer Brust haben nur zwei Möglichkeiten. Entweder sie reiben sich im ständigen Kampf gegeneinander auf und vereinigen sich zum ›verkannten Genie‹, das sich dem Gram oder dem Alkohol (oder gleich beiden) hingibt - oder sie vereinigen sich zu einem dialektisch-kreativen Potential. Der Abgrund, der innerhalb der Gesellschaft zwischen Bürgern und Künstlern klafft und auch die Persönlichkeit der Doppel- oder Halbexistenz des Bürger-Schriftstellers oder Schriftsteller-Bürgers in zwei gleiche Hälften aufspaltet, kann nur durch produktive Kreativität überbrückt werden.
Den von Storm beschriebenen Künstlerexistenzen haftet etwas Tragisches an.

Tragisch auch das Schicksal des Protagonisten Reinhardt aus Immensee.
Nach einer unbeschwerten Kinder- und frühen Jugendzeit der beiden Protagonisten Elisabeth und Reinhardt, änderte sich das Verhältnis der beiden zueinander schlagartig, nachdem Reinhardt die idyllische Heimatumgebung verlassen muß, um seine Studien in einer größeren Stadt fortsetzen zu können.

Mit der Zwangstrennung ist der innige Zusammenhalt früherer Jahre dahin. Elisabeth hatte ihre Spontaneität verloren, und die zaghaften Versuche Reinhardts, an die gemeinsamen Kinderjahre anzuknüpfen, sieht er scheitern. Das ist nichts Ungewöhnliches, denn aus den beiden Kindern sind Heranwachsende und Erwachsene geworden, die ihre Unbeschwertheit im gemeinschaftlichen Umgang zueinander verloren haben.

Es kommt, was kommen mußte: Das Ende einer Liebe; der Künstler Reinhardt geht in die Welt hinaus. Das Schicksal Elisabeths, das Leben mit ihrem Ehemann Erich, das alles bleibt in dieser Novelle unausgesprochen. Allein der Künstler kommt im Abschlußkapitel »Der Alte« noch einmal zu Wort: Er rückt »den Stuhl zum Tische, nahm eins der aufgeschlagenen Bücher und vertiefte sich in Studien, an denen er einst die Kraft seiner Jugend geübt hatte.«

»Immensee« war die erste größere Prosaarbeit Storms und erreichte hohe Auflagen. Noch zu seinen Lebzeiten konnte Storm auf die 30. Auflage als Separationsausgabe schauen.
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Künstlernovelle

Cover Storm Immensee
Theodor Storm 
»Immensee«
Novelle
Mit einem Nachwort von Rudolf Wolff
96 Seiten - Preis 14,00 €
Hardcover Leinen
ISBN 978-3-86672-104-3


Den von Storm beschriebenen Künstlerexistenzen haftet etwas Tragisches an. Tragisch auch das Schicksal des Protagonisten Reinhardt aus Immensee.


Nach einer unbeschwerten Kinder- und frühen Jugendzeit der beiden Protagonisten Elisabeth und Reinhardt, änderte sich das Verhältnis der beiden zueinander schlagartig, nachdem Reinhardt die idyllische Heimatumgebung verlassen muß, um seine Studien in einer größeren Stadt fortsetzen zu können.


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in Vorbereitung

Über Theodor Storm

Geboren am 14. September 1817 in Husum
Gestorben am 4. Juli 1888 in Husum

 

Schon mit 4 Jahren wurde Theodor Storm eingeschult. Er war offenbar ein recht guter und gehorsamer Schüler, denn von der zur damaligen zeit üblichen autoritären Schulpädagogik hatte er nichts abbekommen. Mit 9 Jahren dann Wechsel zur Gelehrtenschule in die Quarta.

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Der »Schnabelewopski« (als Hardcover)

Heinrich Heine
»Aus den Memoiren des Herren von Schnabelewopski«
Mit Illustrationen von Julius Pascin

Hardcover: 128 Seiten - Preis 19,95 €

ISBN 978-3-86672-100-5



Heinrich Heine »Schnabelewopski« ist ein Fragment geblieben.
Heinrich Heine hat diese heiter ironische Geschichte über den jungen polnischen Graf von Schnabelewopski für den zweiten Band der »Reisebilder« geplant.

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Aufstieg und Fall

Alexander L. Kielland
»Jakob«
Roman
Übersetzt von Marie Leskien-Lie und Dr. Friedrich Leskien.
Herausgegeben, bearbeitet und mit einem Nachwort versehen von Rudolf Wolff
Werke in Einzelbänden, Band 1
240 Seiten - Preis: 14,95 €
ISBN 978-3-930730-08-7



Wir lesen die Geschichte eines jungen Bauern, der auszog, um in der Stadt sein Glück zu machen und auf dem Weg zum Erfolg die verdutzten Stadtbewohner das Fürchten lehrt.

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Wilhelm Raabes »Else von der Tanne«

Wilhelm Raabe
»Else von der Tanne«
Novelle
Illustrationen von Wilhelm Raabe
Mit einem Nachwort von Rudolf Wolff
116 Seiten - Preis 10,95 €
ISBN 978-3-86672-050-3


Else, eine achtzehnjährige junge Frau, lebt zusammen mit ihrem Vater in ärmlichen Verhältnissen. Der Dreißigjährige Krieg hat das kleine Dorf weitgehend zerstört. Doch am schlimmsten trifft es Else ...

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Bibliothek des 19. Jahrhunderts

Schwerpunkt des Verlages ist die Literarische Tradition. Hierin erscheinen Werke, die in den vergangenen rund 400 Jahren die deutsche und internationale Literatur beeinflußt haben. Der Begriff der Weltliteratur, eigentlich schon zu Goethes Zeiten geprägt, aber noch nicht so richtig mit Inhalten gefüllt, begann im 19. Jahrhundert zur Geltung zu kommen. Schriftsteller insbesondere aus England, Skandinavien und Frankreich haben die deutsche Literatur beeinflußt. Aber auch die deutschsprachigen Autoren (beispielsweise Heinrich Heine) hatten ihren Einfluß auf die ausländische Literatur.

Doch der Ruhm von gestern muß sich nicht zwangsläufig bis in die aktuelle Gegenwart hinein halten. So ergeht und erging es vielen Schriftstellern. Wer kennt heute noch Friedrich Wilhelm Hackländer (1816 bis 1877) und seinen seinerzeit berühmten (und besten) Roman »Europäisches Sklavenleben«, wer die Illustrationen von Arthur Langhammer zu diesem Roman?

 

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Bücher des 19. Jahrhunderts

Ludwig Börne
Ξ Menzel, der Franzosenfresser
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Marie von Ebner-Eschenbach
Ξ Božena

Ξ Meine Erinnerungen an Grillparzer (in Vorbereitung)
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Karl Gutzkow
Ξ Über Goethe
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Heinrich Heine
Ξ Ludwig Börne - Denkschrift
Ξ Schnabelewopski
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Alexander L. Kielland
Ξ Jakob
Ξ Else
Ξ Schnee
Ξ Novellen
Ξ Werkausgabe in 10 Bänden
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Wilhelm Raabe
Ξ Else von der Tanne
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Theodor Storm

Ξ Erinnerungen an Eduard Mörike (i.Vorb.)

Ξ Immensee

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Richard Volkmann-Leander
Ξ Träumereien an französischen Kaminen
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Porträt Theodor Fontane

Theodor Fontane

Thomas Mann entstammte einer angesehenen Lübecker Patrizierfamilie. Er wurde am 6. Juni 1875 als zweiter Sohn des Kaufmanns und Senators Johann Heinrich Mann und seiner Frau Julia, geb. da Silva-Bruhns, die mütterlicherseits brasilianischer Abstammung war, geboren.

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