1950 in Halle/Saale als Sohn einer Ärztin und eines Lehrers geboren. In der elften Klasse wegen eines einer sozialistischen Lehranstalt unwürdigen Verhaltens der Schule verwiesen. Beginn einer Betonbauerlehre. Missglückte Republikflucht und fünfzehn Monate Gefängnis. Abitur auf der Abendschule. Nach sechs Semestern Physikstudium aus disziplinarischen Gründen exmatrikuliert. Scheitern der ersten Ehe. Zwei Kinder. In einer Schraubenfabrik Qualifizierung zum Zerspanungsfacharbeiter. Geldverdienen in einer Gießerei.
Als Mitglied eines Zirkels Beteiligung an literarischen Seminaren. Der erste Roman von einem DDR-Verlag abgelehnt. Mit der Wende Bewilligung des Ausreiseantrags. Seitdem in Nürnberg wohnhaft. Erlebnisreisen in viele Länder. Rasche Scheidung der zweiten Ehe. Bis vor fünf Jahren Arbeit in einer Briefumschlagfabrik und Engagement im Betriebsrat.
2007 Veröffentlichung des Romans Das richtige Wort, einer Liebesgeschichte zwischen einem Deutschen und einer Petersburgerin, 2008 des Romans Die Abwendung, einer Abrechnung mit dem SED-Staat (beide im Wiesenburg Verlag), 2010 des Romans Der Betrogene (in der WFB Verlagsgruppe).
Fragen an den Autor
- Bei uns erschienen
Mitten in der Welt
Wolfgang Dahms
»Der Betrogene«
Roman
224 Seiten - Preis 14,00 €
ISBN 978-3-86672-41-1
Die
Arbeitswelt: Ort der Bewährung. Mobbing ein Mittel, den Betriebsrat zu
zerschlagen. Stephan Bruck, der Vorsitzende, muß sich zwischen Feigheit
und Pflicht, Lüge und Selbstachtung entscheiden. Stephan Bruck ein
Antihelden?
Kein Zweifel, er hat seine Schwächen. Er schätzt Essen und Trinken, ist verführbar durch weibliche Reize, muss Abweisung und Misserfolge hinnehmen. Und auf der Karriereleiter hat er mal gerade eine der unteren Sprossen erreicht. Ja, ihn reibt und kratzt unsere Ellbogengemeinschaft, die nicht er, die ihn gewählt hat. Sind aber Ehrlichkeit und Pflichtgefühl, die Unbeirrtheit im Durchstehen eines Konflikts schon Auslaufmodelle? Damit beweisen Sie mir geradezu, wie wichtig mein Buch in einem Land ist, in dem zuerst nach dem sichtbaren Erfolg gefragt wird, nicht nach den Mitteln und dem Preis!
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